Schulbefragung 2011: „Lebenslagen und Risiken von Jugendlichen“

Ein gemeinsames Team des Max-Planck-Instituts Freiburg und des Forschungsinstituts für Soziologie an der Universität Köln hat zwischen 2011 und Frühjahr 2012 in Köln und Mannheim die Schulbefragung „Lebenslagen und Risiken von Jugendlichen“ durchgeführt. Im Rahmen einer internationalen Kooperation mit der Universität Pierre-Mendès-France/Sciences Po Grenoble findet die Befragung auch in Lyon und Grenoble statt. Die Befragung wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert und von beiden Städten unterstützt. Sie knüpft in Köln an frühere Forschungsprojekte wie die „MPI-Schulbefragung 1999/2000“ an. Durch die wiederholte Befragung derselben Schulen in Köln wird auch ein Zeitvergleich über zwölf Jahre ermöglicht, in denen sich die Gesellschaft in vielfältiger Weise verändert hat. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich die wachsende soziale Polarisierung in Deutschland auf das Leben von Jugendlichen, auf deren Bildungschancen und Risikoverhalten auswirkt. Im deutsch-französischen Vergleich stehen die Wahrnehmungen von Jugendlichen hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Integration und Diskriminierungserfahrungen, unter anderem durch die Polizei, im Mittelpunkt.

Über die weiteren Ziele der Studie, den konkreten Nutzen für teilnehmende Schulen sowie über die Durchführung der Befragung können Sie sich auf den folgenden Seiten informieren. Über wichtige Ergebnisse werden wir im Laufe der Auswertungen berichten.

  • Geändert am: 01.12.2015
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