Die sozialräumliche Dimension

Die Ausgangslage: Sozialräumliche Segregation

Zu den Dimensionen, die in der Forschung über Jugenddelinquenz seit einigen Jahren wieder intensiver beachtet werden, zählen auch sozialräumliche Kontexte. Für Kinder und Jugendliche stellen das Stadtviertel, in dem sie wohnen, und die Schule, in die sie gehen, bedeutsame Sozialisationskontexte dar, die sie mit Ressourcen und Gelegenheiten für Erfahrungen, Interaktionen und Lernprozesse versorgen. Sowohl Wohngebiete als auch Schulen unterscheiden sich in Struktur, Zusammensetzung und Qualität voneinander und damit auch die Erfahrungen, die Jugendliche in ihnen machen. Die einen wohnen in wohlhabenden, ruhigen Einfamilienhaussiedlungen und besuchen Gymnasien, in denen das Leistungsniveau hoch und schulisches Fehlverhalten selten sind, die anderen wohnen in sozialen Brennpunkten und besuchen Hauptschulen, die der große Anteil von sozial benachteiligten und lernschwachen Schülern vor große Herausforderungen stellt. Zwischen diesen Extremen – und auch innerhalb dieser vergröberten Typologie – gibt es breite Abstufungen und auch Kombinationen von lebensweltlichen Erfahrungen mit ganz unterschiedlichen Folgerungen für die Betroffenen.

Dass die sozialräumlichen Kontexte von Jugendlichen so unterschiedlich sind, ist in erster Linie der grundlegenden Tatsache der sozialen (und ethnischen) Segregation geschuldet, die über verschiedene Mechanismen des Städtebaus, des Wohnungsmarktes, der Organisation des Bildungswesens etc. dazu führt, dass Familien in ähnlichen sozialen Lebenslagen auch räumlich eher in Nachbarschaft zueinander wohnen, und dass Jugendliche ähnlicher sozialer und ethnischer Herkunft eher die gleichen Schulen besuchen. Ein Ergebnis der Segregation vor allem in Großstädten ist die Existenz so genannter sozialer Brennpunkte, also Stadtviertel mit hohen Konzentrationen sozial benachteiligter Bewohner.

Abb. 2

Abb. 2: Während Kinder und Jugendliche mit deutscher Staatsangehörigkeit relativ gleichmäßig verteilt in Stadtvierteln mit unterschiedlichen Konzentrationen von Sozialhilfeempfängern wohnen, finden sich ca. die Hälfte der nicht-deutschen Kinder und Jugendlichen in den sozial am stärksten benachteiligten Stadtgebieten, wo sie einen Bevölkerungsanteil von ca. 45% in ihrer Altersgruppe erreichen (Daten: Köln 2000, Stadtviertel-Ebene)

Die sozialen Folgen dieser Entwicklungen werden seit einigen Jahren unter dem Schlagwort der „Exklusion“ diskutiert. Damit ist über die Tatsache der materiellen Ungleichheit hinaus eine mangelnde gesellschaftliche Integration der Betroffenen in verschiedenen Bereichen wie Bildung, Kultur und Politik gemeint. Kinder und Jugendliche, deren Sozialisation noch nicht abgeschlossen ist, sind davon vermutlich in besonderem Maße betroffen. In Frankreich entlädt sich die Konzentration von Problemlagen in den Vororten in gewalttätigen Formen des Jugendprotests, in den USA ereignet sich ein erheblicher Teil der tödlichen Gewaltkriminalität in den Armenghettos im Kontext von Drogenhandel und Bandenkämpfen.

Demgegenüber erscheinen das Ausmaß und die negativen Wirkungen sozialräumlicher Ausgrenzung in Deutschland auf den ersten Blick vergleichsweise geringfügig. Dennoch bleibt die grundsätzliche Frage berechtigt, ob und welche Verstärkungseffekte auf Delinquenz und andere Formen von Problemverhalten Jugendlicher von der räumlichen Konzentration von Benachteiligungen ausgehen, wie diese erklärt werden können und in welchem Verhältnis sie zu individuellen und familiären Einflussfaktoren stehen.

Theorieansätze

Sozialräumliche Theorien abweichenden Verhaltens verfolgen keine gänzlich neuen Fährten, sondern lehnen sich sehr eng an bestehende kriminalsoziologische Theorien, vor allem Kontroll- und Lerntheorien, an. Sozialräumliche Theorien nehmen die kollektiven Eigenschaften von sozialen Gruppen in den Blick, von denen angenommen wird, dass sie mehr sind als die Summe der Eigenschaften der Individuen.

Unterschiedliche Erklärungsansätze

Der populärste Ansatz baut auf lern- und subkulturtheoretischen Erkenntnissen auf, nach denen delinquentes Verhalten durch den Kontakt mit anderen delinquenten Jugendlichen erlernt und verstärkt wird. Die sozialräumliche Dimension fügt diesem Mechanismus insofern Brisanz hinzu, als mit der Konzentration sozial benachteiligter Jugendlicher in Schulen und Wohngebieten die Wahrscheinlichkeit wächst, mit anderen Jugendlichen zusammenzutreffen, die gleiche individuelle Risikofaktoren und delinquente Neigungen aufweisen.

Der klassische Desorganisationsansatz der „Chicago School“ hebt auf die mangelnde informelle Sozialkontrolle der Jugendlichen durch die erwachsenen Bewohner ab. Eine hohe Fluktuation, ethnische Heterogenität sowie Armutskonzentration in den benachteiligten Wohnquartieren verhindern demnach über die fehlende soziale Kohäsion der Bewohner eine effektive Kontrolle und führn zu sozialer Desorganisation. Dieser Ansatz wurde in den letzten Jahren unter dem Begriff der kollektiven Wirksamkeit (‚collective efficacy’) weiterentwickelt und hat eine große Verbreitung gefunden. So wurde er auch auf die Organisation von Schulen übertragen: In effektiv organisierten Schulen sorgen Lehrer durch ein positives Schulklima und gemeinschaftliche Strategien dafür, dass Gewalt und anderes Fehlverhalten kontrolliert werden und sich nicht in dem Maße ausbreiten, wie es andernfalls zu erwarten wäre.

Der theoretische Rahmen der MPI-Schulbefragung 1999/2000 wird in Abbildung 3 skizziert. Der Terminologie Bronfenbrenners folgend wird das Individuum selbst und seine unmittelbare familiäre Umwelt als ökologische Mikro-Ebene, die schulische und kleinräumliche Umwelt als Meso-Ebene und der entfernte regionale und nationale Kontext als Makro-Ebene bezeichnet. In der frühen Kindheit ist die Bedeutung der Familie für die Gestaltung der sozialen Umwelt noch sehr groß; Einflüsse der Meso-Ebene auf das Individuum werden kaum direkt, sondern vermittelt durch die familiäre Situation wirksam. Dies ändert sich in dem Maße, wie das Kind direkte soziale Interaktionen mit der Umwelt außerhalb der eigenen Familie aufnimmt. Im Jugendalter ist dementsprechend die familiäre „Schutzhülle“ um das Individuum dünner, und der direkte Interaktionspfeil zwischen Individuum und Meso-Ebene stärker als in der frühen Kindheit. Zudem differenzieren sich die sozialökologischen Kontexte der Meso-Ebene mit der Erweiterung der Aktionsräume des Jugendlichen aus. Stadtviertel- und Schulkontext als die beiden wichtigsten Kontexte überlappen sich zwar häufig, sind jedoch nicht identisch. In der zeitlichen Perspektive übt die Meso-Ebene (ebenso wie die Makro-Ebene, deren Effekte hier nicht dargestellt sind) nicht nur unmittelbare, sondern auch zeitlich versetzte, kumulative Wirkungen aus, indem sie längerfristig stabile Einstellungen und Motivationen prägen kann. Mit den Querschnittsdaten der MPI-Schulbefragung 1999/2000 in der Altersgruppe der ca. 13- bis 16-jährigen Jugendlichen ist allerdings nur eine partielle empirische Überprüfung dieses Theorierahmens möglich.

Abb. 3

Abb.3.: Der theoretische Rahmen der MPI-Schulbefragung 1999/2000. Während in der Kindheit den Eltern die zentrale Rolle für die Vermittlung von Erfahrungen auch der sozialräumlichen Lebenswelt zukommt, machen Jugendliche mehr direkte Erfahrungen in unterschiedlichen Kontexten und gestalten ihre Lebenswelt aktiv mit.

Empirische Ergebnisse

Für die Mehrebenenanalysen (im Statistikprogram HLM) wurden die individuellen Daten der MPI-Schulbefragung 1999/2000 mit Strukturdaten von 61 Stadtvierteln bzw. Gemeinden in Köln, Freiburg und dem Umland von Freiburg zusammengespielt. Diese Mehrebenenanalysen haben starke Hinweise auf sozialräumliche Kontexteffekte auf schwere Jugenddelinquenz erbracht, die jedoch nicht für alle Jugendlichen wirksam sind. Für einheimische Jugendliche mit auf das eigene Wohnquartier konzentriertem Freundeskreis verdoppelt sich nach dieser Studie beinahe die Wahrscheinlichkeit der schweren Delinquenz mit der Zunahme der sozialräumlichen Armut unter Kontrolle individueller Faktoren. Bei Mädchen nimmt insbesondere die Gewaltneigung stark zu, bei Jungen eher die Wahrscheinlichkeit schwerer Eigentumsdelikte (siehe Abbildung 4).

Abb. 4

Abb. 4: Unter Kontrolle individueller Einflüsse steigt die Wahrscheinlichkeit von männlichen deutschen Jugendlichen, schwere Eigentumsdelikte zu begehen, mit der sozialräumlichen Benachteiligung des Wohnquartiers deutlich an. Dies wirkt sich auf Jugendliche aus benachteiligten und unvollständigen Familien stärker aus als auf andere Jugendliche.

Anders als die Delinquenz der deutschen Jugendlichen variiert diejenige der nicht-deutschen Jugendlichen nicht mit der sozialräumlichen Benachteiligung; sie liegt außerhalb der sozialen Brennpunkte ebenso hoch, und bei den Mädchen sogar noch höher, als in diesen. Die nicht-deutschen Jugendlichen in den “besseren“ Wohnquartieren scheinen also nicht in gleichem Maße wie die einheimischen Jugendlichen von den sozialräumlichen Vorteilen zu ‚profitieren’. Eine Erklärung für diesen Befund könnte sein, dass die individuellen sozialen Benachteiligungen der nicht-deutschen Familien in den “besseren“ Wohnquartieren kaum geringer sind und daher die soziale Distanz zwischen den einheimischen und nicht-deutschen Jugendlichen hier sogar noch größer ist als in den besonders benachteiligten Wohnquartieren, in denen sich die sozialen Lebenslagen der deutschen und nicht-deutschen Familien kaum voneinander unterscheiden.

Ungefähr die Hälfte der befragten Jugendlichen haben einen Freundeskreis, der überwiegend außerhalb des eigenen Wohnquartiers verortet ist. Die Analysen ergaben, dass der sozialräumliche Kontext des Wohnquartiers nur für Jugendliche mit lokalem Freundeskreis bedeutsam ist; andernfalls besteht kein Zusammenhang zwischen sozialräumlicher Benachteiligung und delinquentem Verhalten. Die räumliche Auswahl der Freunde wiederum reflektiert individuelle Präferenzen der Jugendlichen gegenüber den sozialräumlichen Milieus, in denen sie leben. In der Auseinandersetzung der Jugendlichen mit ihrem Wohnquartier ist demnach ein Element der Wahl und damit der Selbstselektion enthalten, das in den sozialen Brennpunkten tendenziell zu einer Spaltung in “Anhänger“ und “Gegner“ des Wohnquartiers zu führen scheint. Es sind vor allem Hauptschüler, die sich eher lokal orientieren und in den sozialen Brennpunkten an der delinquenten Subkultur teilhaben. Dies bedeutet in der Konsequenz, dass die soziale Segregation der Wohnsitze durch eine von den Jugendlichen selbst mitgesteuerte soziale Segregation ihrer sozialen Netzwerke und Aktionsräume ergänzt und noch übertroffen wird. Das unterstreicht die Bedeutung der Gleichaltrigenbeziehungen für Wirkung sozialräumlicher Bedingungen auf Jugenddelinquenz.

Elterliches Erziehungsverhalten hat grundsätzlich eine sehr große Bedeutung für die Erklärung von Jugenddelinquenz. Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass ein positives Erziehungsverhalten und Familienklima als Schutz und „Puffer“ gegen ungünstige sozialräumliche Kontexteinflüsse wirken kann; daraus resultiert, dass sich ungünstige familiäre Faktoren in Wohnquartieren mit konzentrierten sozialen Benachteiligungen stärker delinquenzfördernd auswirken als in anderen Wohnquartieren. Auch in der MPI-Schulbefragung 1999/2000 haben sich entsprechende Hinweise gefunden. Allerdings ist diese Wechselwirkung zwischen sozialräumlichen Kontexten und familiären Faktoren statistisch nicht ausreichend bestätigt und soll daher weiter untersucht werden.

Studien zu sozialräumlichen Kontexteffekten auf Kinder und Jugendliche übersehen häufig, dass die Schule ein wesentlicher Entwicklungs- und Handlungskontext ist, der nicht identisch mit dem des Wohnquartiers ist. Das gleiche gilt umgekehrt auch für die ebenfalls zahlreichen Studien, die sich auf schulische Kontexteffekte konzentrieren und die die Rolle der Wohnquartiere unberücksichtigt lassen. In der MPI-Schulbefragung 1999/2000 wurde der Versuch unternommen, beide Kontexte zu berücksichtigen und ihr Verhältnis und relative Bedeutung abzuschätzen. Dabei zeigte sich zum einen, dass sich in der Erfahrung der Jugendlichen Wohnquartier und Schule räumlich und in ihrer sozialen Zusammensetzung vielfach sehr voneinander unterscheiden, und zum anderen, dass die soziale Segregation der Jugendlichen in den Schulen die der Wohnquartiere noch übertrifft. Entsprechend fallen auch die Zusammenhänge zwischen Delinquenz und sozialem Kontext auf der Schulebene noch stärker aus als auf der Wohnquartiersebene. Allerdings sind diese Zusammenhänge wegen der sozialen und leistungsbezogenen Selektion der Schüler in unterschiedliche Schulformen methodisch besonders schwer zu interpretieren. Klar Unbestritten ist, dass Schulen als zentraler Entwicklungskontext von Kindern und Jugendlichen weder bei der Analyse noch bei der Prävention von Jugenddelinquenz außer Acht gelassen werden dürfen.

Veröffentlichungen

Oberwittler, D. (1999): Soziale Probleme, Gewalt und Jugendkriminalität in der Stadt. Ansätze einer sozialökologischen Forschung. In: Albrecht, H.-J. (Hg.): Forschungen zu Kriminalität und Kriminalitätskontrolle am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg i. Br. Freiburg i. Br.: edition iuscrim, 403-418.

Oberwittler, D. (2003): Geschlecht, Ethnizität und sozialräumliche Benachteiligung - überraschende Interaktionen bei sozialen Bedingungsfaktoren von Gewalt und schwerer Eigentumsdelinquenz von Jugendlichen. In: Lamnek, S. & M. Boatca (Hg.), Geschlecht - Gewalt - Gesellschaft (Otto-von-Freising Tagungen der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Bd. 4), Opladen: Leske + Budrich, 269-294.

Oberwittler, D. & T. Köllisch (2003): Jugendkriminalität in Stadt und Land. Sozialräumliche Unterschiede im Delinquenzverhalten und Registrierungsrisiko. In: Raithel, J. & J. Mansel, (Hg.): Kriminalität und Gewalt im Jugendalter. Hell- und Dunkelfeldbefunde im Vergleich. Weinheim: Juventa, 135-160.

Oberwittler, D. (2004): Stadtstruktur, Freundeskreise und Delinquenz: Eine Mehrebenenanalyse zu sozialökologischen Kontexteffekten auf schwere Jugenddelinquenz. In: Oberwittler, D. & S. Karstedt, (Hg.), Soziologie der Kriminalität (Sonderheft 43 der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 135-170.

Oberwittler, D. (2004): A Multilevel Analysis of Neighbourhood Contextual Effects on Serious Juvenile Offending. The Role of Subcultural Values and Social Disorganization. European Journal of Criminology 1(2), 201-235.

Oberwittler, D. (2007). Social Exclusion and Youth Crime in Europe. The Spatial Dimension. In Aromaa, K. (Hg.), Penal policy, justice reform, and social exclusion. Plenary presentations held at the Fifth Annual Conference of the European Society of Criminology, 31 August – 3 September 2005, Krakow, Poland. Helsinki: European Institute for Crime Prevention and Control, 27-44.

Oberwittler, D. (2007). The effects of neighbourhood poverty on adolescent problem behaviour – a multi-level analysis differentiated by gender and ethnicity. Housing Studies 22(5), 781-803.

Reprinted in: Blasius, J./Friedrichs, J. & G. Galster,(Hg.) (2008), Quantifying Neighbourhood Effects. Frontiers and perspectives. London: Routledge, 152-174

Oberwittler, D. (2007). The effects of ethnic and social segregation on children and adolescents: recent research and results from a German multilevel study (Discussion Paper Nr SP IV 2007-603). Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Arbeitsstelle Interkulturelle Konflikte und gesellschaftliche Integration.
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Oberwittler, D. (2008), Wohnquartiere mit konzentrierten sozialen Benachteiligungen können zur Verschärfung der Jugenddelinquenz beitragen – Neue Erkenntnisse zu sozialräumlichen Kontexteffekten. Recht der Jugend und des Bildungswesens 56(1), 73-83.

Oberwittler, D. (2010). Jugendkriminalität in sozialen Kontexten – Zur Rolle von Wohngebieten und Schulen bei der Verstärkung von abweichendem Verhalten Jugendlicher. In Dollinger, B. & H. Schmidt-Semisch (Hg.), Handbuch Jugendkriminalität. Kriminologie und (Sozial-)Pädagogik im Dialog. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 213-227.

Oberwittler, D., Rabold, S. & D. Baier (Hg.) (Im Druck). Städtische Armutsquartiere – Kriminelle Lebenswelten? Studien zu sozialräumlichen Kontexteffekten auf Jugendkriminalität und Kriminalitätswahrnehmungen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

  • Geändert am: 01.12.2015
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